Foresta Umbra - Gargano - Apulien

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Foresta Umbra

Nationalpark Gargano

 

Foresta Umbra - Gargano - Apulien

umbra.forest.uk.html

1993 ist der Gargano, einschließlich der Tremiti - Inseln und der Insel Pianosa fast gänzlich zum Nationalpark erklärt worden, dessen Herz aus der Foresta Um-bra("Schattenwald") besteht, einem Staatswald, der die Hänge des östlichen Zentrums des Gargano bedeckt. Mit einer Größe von zirka 15.000 ha ist die Foresta Umbra, die durch Bäume mit hohen Stämmen charakterisiert ist, in drei Gebiete unterteilt: Umbra- Jacotenente, Ginestra und Sfilzi. Die Vegetation, begünstigt durch. hohe Niederschlagswerte (1250 mmjährlich) ist dicht und üppig. Die dominierende Art ist die Buche, die hier gewaltige Dimensionen annehmen kann. Auf den höchsten Erhebungen und den feuchtesten Gebieten finden sich neben der Buche Baumarten wie Eibe, Ahorn, Hainbuche; in den restlichen Zonen Zerreiche, Ulme und Flaumeiche. Unter den Strauchgewächsen gibt es den immergrünen Kreuzdorn, die Terpentinpistazie, Wolfsmilch und schließlich die an die mittelmeerische Küste gebundenen Macchie wie Steineiche, Erdbeerbaum und die Phillirea. Die Foresta Umbra stellt ein Ambiente zur Verfügung, das eine große Vielfalt der Fauna beherbergen kann, wie die der Spechte, unter denen die seltensten der Mittelspecht und der Weißrückenspecht sind; Raubvögel wie Sperber, Waldkauz und Uhu; Säugetiere wie die Wildkatze, der Marder und das Wildschwein. Die Foresta Umbra beherbergt außerdem, eine Population von zirka 120 Stück garganischem Kenwua, einer unieran, aie sich nicht mit den zuruckeingejuhrten fopulatlonen gekreuzt hat und so deutliche Charakteristiken des alten italischen Stamms erhalten hat. Wegen ihres Naturwertes ist die Foresta Umbra heutzutage Objekt aufmerksamer Pflege; aus diesem Grund sind neben extra eingerichteten Rastplätzen und weiten Gebieten, die mit Wegen für die Erkundung zu Fuß oder mit dem Mountain-Bike durchzogen sind, einige Gebiete dem Naturpark zugeordnet, um den Wald die Möglichkeit zu geben, sich ohne den Eingriff des Menschen zu entwickeln. Es handelt sich um im Vergleich zum ganzen Wald recht begrenzte Areale (Sorgentola, Sfilzi, Fala-scone, Umbra, Ischitella, Carpino), insgesamt weniger als 1.000 Hektar, in denen der Wald wegen der völligen Abwesenheit menschlichen Einflusses den Eindruck einer ursprünglichen Gestalt erweckt.
 

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