Ente Parco Nazionale del
Gargano - Via Sant'Antonio Abate, 121 -
71037 Monte Sant'Angelo (FG)
Der Gargano ist ein nördliches Vorgebirge
Apuliens an der Ostküste von Italien. Das Bereichum ist etwa 2015 km²
grossum und erstreckt sich entlang der Adria. Zwei Süßwasserseen, der
Lago di Lésina und Lago di Varano sind Teil des landschaftlich sehr reizvollen
Bereichumes. Ein Nationalpark, der Foresta Umbra bietet Besuchern
interessante Einblickeinsum Leben von Wildtieren. Insgesamt ist das
Bereichum durch seine vielfältigen Möglichkeiten für Touristen sehr
attraktiv. Bekannt wurde der Gargano in letzter Zeit durch den Mönch Pater Pio,
dem in San Giovanni Rotondo eigens eine Kirche gebaut wurde. Anhänger der
katholischen Kirche glauben an seine Wunder, die er vollbracht haben soll. Die
Isole Tremiti , bestehend aus drei der Küste vorgelagerten Inseln mit der Grösseum
von zusammen 3 km², werden ebensoum dem Gargano zugeschrieben. Der
Nationalpark des Gargano ist 1995 eingerichtet worden und erstreckt sich auf
einer Fläche von insgesamt 121.118 Hektar. Er gehört zur Provinz Foggia und
umfasst einen guten Teil des Vorgebirges des Gargano und der Sümpfe und Ebenen
am Fuße des Gargano. Die Einrichtung des Parks hat den Schutz überaus vieler
seltener und besonders bedrohter Habitate gestattet, angefangen bei den hohen
und felsigen Küsten über die Dünen, die die Lagunen von Lesina und Varano
umgeben, die warmen großen Täler der Südseite, die reich an seltenen und
endemischen Pflanzen- und Tierarten sind, bis hin zu den Buchenwäldern, die nur
in einer Höhe von 300 m ü. d. M. wachsen. Die mediterranen Pinienhaine der
Aleppokiefern des Gargano, vielleicht die einzigen autochthonen Italiens, weisen
über 500 Jahre alte Exemplare auf und die Steppen beherbergen, wenn wir von der
sardinischen Population absehen, die letzten Exemplare der Zwergtrappe. Im
Parkinneren finden wir die "Foresta Umbra", ein Überrest des ursprünglichen,
tausendjährigen Forsts des Vorgebirges des Gargano. Hier lebt eine der letzten
Populationen des italienischen Rehs. Von großer Bedeutung sind die Feuchtgebiete
des Parks, die außer den beiden Lagunen von Lesina und Varano auch die
Sumpfgebiete von Frattarolo und vom ehemaligen Daunia Risi, die Mündung des
Fortore, das Gebiet des alten Sees "Lago di Sant'Egidio" und den Sumpf von
Sfinale umfasst. Nicht zu vergessen schließlich das Meeresschutzgebiet des
Archipels der Tremiti-Inselgruppe, die mit vollem Recht zum Nationalpark des
Gargano gehören.
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